Projekt

In der ersten Projektphase (2012-2016) hat das REGman-Forscherteam  das Forschungsfeld Regenerationsmanagement mit Blick auf den Spitzensport aufgearbeitet. In mehr als 15 Teilstudien, die in enger Kooperation mit Leistungssportlern, Olympiastützpunkten und verschiedenen Spitzensportverbänden realisiert werden konnten, haben die Wissenschaftler das aktuelle Wissen zur Diagnostik des Erholungsbedarfs und des Beanspruchungszustands sowie zu Möglichkeiten der Regenerationsförderung gesichtet und maßgeblich erweitert. Die zahlreichen Handlungsempfehlungen wurden aktiv und kontinuierlich über verschiedenste Formate und Medien in Richtung Sportpraxis und Sportwissenschaft weitergegeben.

Regenerationsmanagement im Spitzensport (PDF, 25MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Die Projektkonzeption der zweiten Phase (2017-2020) setzt unmittelbar an den Bedarfen der Praxis an: So sollen insbesondere die Arbeiten zur Individualisierung von Diagnostik, Ermüdungsbeurteilung und Regenerationsinterventionen weiter verfolgt und ausgebaut werden. Dieser Schwerpunkt ist handlungsleitend für die Bearbeitung der einzelnen Projektteile zum Ermüdungsmonitoring (Teil I), zur Reproduzierbarkeit der individuellen Response (Teil II), zur Sportartspezifik (Teil III) und letztlich maßgeblich für eine geplante Aggregierung zahlreicher Fallanalysen (Teil IV). Sehr praxisorientiert ist auch die im Projekt entwickelte und eingesetzte IT-Anwenderlösung „Regenerationsmanagement durch Athletenmonitoring“ (REGmon, Teil V), mit der die erforderlichen individuellen Längsschnittdaten alltagstauglich gesammelt, anwendungsbezogen aufbereitet und zielgerichtet analysiert werden können. Hervorzuheben ist weiterhin das projektbegleitende Transferkonzept (Teil VI), das eine verstärkte regelmäßige und adressatengerechtere Kommunikation in die verbandsspezifische und verbandsübergreifende Sportpraxis durch unterschiedliche Distributionswege und einen eigens berufenen Kommunikationsbeauftragten der Arbeitsgruppe vorsieht.

Ziel der Arbeitspakete in der ersten Projektphase (2012-2016) zu Diagnostik und Regeneration war es, praxistaugliche Ratschläge zum Regenerationsmanagement für die Aktiven zu entwickeln, die neben Besonderheiten der Sportart auch das Geschlecht, verfügbare Zeit und andere wichtige Aspekte berücksichtigen. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden projektbegleitend in einer breiten und praxistauglichen Form, u. a. einer REGman-Broschüre, in den Sport überführt.

Regenerationsmanagement im Spitzensport (PDF, 25MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Das Arbeitsprogramm besaß eine dreistufige Struktur, die inhaltlich und chronologisch aufeinander aufbauten. Jede Stufe beinhaltete mehrere in sich geschlossene Untersuchungsmodule, die je nach Bedeutung bzw. interner Projektzuordnung zwei verschiedenen Untersuchungssträngen zugeordnet werden können: Hauptuntersuchungen und flankierende Untersuchungen.

projectStruktur